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von Timm Möbes

Das Ende von Windows XP

Das Ende von Windows XP
© epantha - Fotolia.com

Am 08. April stellt Microsoft den Support für Windows XP ein. Doch was bedeutet das für die PCs, auf denen noch das betagte Betriebssystem läuft?

Diesmal meint es Microsoft ernst: Das seit Jahren angekündigte Support-Ende für Windows XP, der 08.04.2014, wird eingehalten. Ab diesem Tag wird es keine Aktualisierungen und Sicherheitskorrekturen geben.

Windows XP stellt ein Sicherheitsrisiko für Ihre Daten dar

Nun könnte man meinen, dass bei einem über zwölf Jahre alten Betriebssystem alle Fehler beseitigt wurden, doch der Schein trügt. Noch im Januar dieses Jahres schloss Microsoft eine Lücke, die es erlaubte, fremden Programmcode auf Ihrem PC auszuführen.
Solche von Microsoft als kritisch eingestuften Lücken bleiben ab April offen und angreifbar. Häufig werden in einer Windows-Version Lücken entdeckt, die auch auf andere Windows-Versionen anwendbar sind. Daher ist es denkbar, dass eine gefundene und gestopfte Lücke einer neueren Windows-Version dazu genutzt wird, gezielt Schadsoftware für Windows XP zu entwickeln.

Gründe für einen Umstieg:

  • Keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP -> Risiko für Ihre Dateien auf PC und im Netzwerk
  • Anwendungen teilweise veraltet, z.B. Internet Explorer nur bis Version 8 nutzbar; aktuell ist Version 11
  • Software-Hersteller stellen ihre Unterstützung für XP nach und nach ein
  • Keine XP-Treiber für neue Hardware
  • Windows XP nutzt veraltete 32-Bit Technologie, mehr als 4GB Arbeitsspeicher sind nicht nutzbar
  • Moderne Windows-Versionen bringen neue und verbesserte Funktionen mit, u.a.:
    • Suche im Startmenü
    • Anordnung von Fenstern per Tastenkombination
    • Höhere Sicherheit durch bessere Benutzerkontensteuerung
    • Effizientere Nutzung der Hardware
    • Unterstützung von SSD-Technologie/Festplatten

Bilder: © epantha - Fotolia.com, © momius - Fotolia.com